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Taufe: Wer bezahlt was? Ratgeber zu Kosten und Traditionen

Irene · · 7 Min.
Taufe: Wer bezahlt was? Ratgeber zu Kosten und Traditionen

Wer bezahlt die Taufe? In der Regel kümmern sich die Eltern um Zeremonie und Fest, während die Taufpaten keine finanzielle Pflicht gegenüber dem Anlass haben: Ihre traditionelle Rolle ist das Geschenk für das Kind, meist zwischen 150 und 300 Euro (Money.it, 2024). Es gibt keine geschriebene Regel, aber in den meisten italienischen Familien werden die Ausgaben nach Rolle aufgeteilt, nicht hälftig. In diesem Ratgeber erfährst du, wer was übernimmt, mit Richtwerten, damit dich nichts überrascht.

PostenWer bezahltRichtwert
Spende in der KircheEltern30-70 €
Standesamtliche ZeremonieElternKostenlos oder 20-50 €
Fest, Catering, Location, FotografElternVariabel, meist der höchste Posten
Geschenk für das KindTaufpate und Taufpatin150-300 €
Umschlag oder GeschenkGäste50-100 €

Wer die kirchliche Zeremonie bezahlt

Die Zeremonie in der Kirche ist kostenlos: Es gibt keinen festen Tarif, der an die Pfarrei zu zahlen wäre. Es ist üblich, eine freie Spende zu geben, meist zwischen 30 und 70 Euro, im Schnitt rund 50 Euro (Corriere Adriatico, 2024). Sie zu geben ist normalerweise Aufgabe der Eltern, nicht der Taufpaten.

Die Spende deckt symbolisch die Ausgaben der Pfarrei (Kerzen, liturgische Gewänder, Nutzung der Kirche), ist aber keine Pflichtzahlung: Kein Priester kann sie als Bedingung für die Feier des Ritus verlangen. Wer alles zum ersten Mal organisiert, findet die komplette Anleitung zur Taufliste nützlich, um die gesamte Abfolge der Entscheidungen zu verstehen, vom Datum über die Zeremonie bis zu den Geschenken.

Für die Taufe in standesamtlicher Form (selten, aber in manchen laizistischen Kontexten möglich) ist die Zeremonie ebenfalls kostenlos oder sieht höchstens eine kleine Verwaltungsgebühr der Gemeinde vor, zwischen 20 und 50 Euro. Auch hier bleibt die Ausgabe bei den Eltern.

Wer das Fest nach der Zeremonie bezahlt

Das Fest, ob Restaurantessen oder Empfang zu Hause, geht fast immer zulasten der Eltern: Location, Catering, Fotograf und Dekoration gehören zum Budget der Familie, nicht zu dem von Taufpaten oder Gästen. Für eine detaillierte Schätzung jedes Postens geht der Ratgeber was eine Taufe kostet ausführlich auf Zahlen und günstigere Alternativen ein.

Manche Familien entscheiden sich, die teuersten Posten zu reduzieren (gemietete Location, professioneller Fotograf), gerade um das Budget im Griff zu behalten, vielleicht mit einem selbstgemachten Buffet oder einem Essen in einem einfachen Lokal. Das ist kein Kompromiss, sondern eine immer verbreitetere Entscheidung, die beim Fest niemand wirklich bemerkt.

Wenn die Eltern getrennt oder geschieden sind, teilt sich die Ausgabe in der Regel hälftig, wie bei jeder anderen „außerordentlichen“ Ausgabe für das Kind. Es gibt keine spezifische gesetzliche Regel für die Taufe: Es zählt der gesunde Menschenverstand und, wenn nötig, eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien, eventuell mit Beteiligung von Großeltern oder anderen Verwandten, die beitragen möchten.

Was Taufpate und Taufpatin zusteht

Taufpate und Taufpatin haben keine finanzielle Pflicht gegenüber Zeremonie oder Fest: Ihr traditioneller Beitrag ist das Geschenk für das Kind, meist zwischen 150 und 300 Euro (Money.it, 2024), oft in Form von Schmuck, Sparbuch oder einem symbolischen Gegenstand.

[EINZIGARTIGE ERKENNTNIS] Viele Familien verwechseln symbolische Rolle und finanzielle Pflicht: Der Taufpate begleitet das Kind auf dem religiösen Weg, finanziert nicht das Fest. Wenn jemand darauf besteht, mehr beizutragen, tut er das oft, indem er sich an einem bedeutenden Geschenk zusammen mit anderen Verwandten beteiligt, nicht indem er die Restaurantrechnung übernimmt. Der Ratgeber Geschenk von Taufpate und Taufpatin vertieft Ideen und Preisklassen für alle, die etwas Persönlicheres als das klassische Schmuckstück machen möchten.

Was den Gästen zusteht

Die Gäste bringen meist einen Umschlag oder ein Geschenk zwischen 50 und 100 Euro, ohne jegliche Ausgabe im Zusammenhang mit der Zeremonie: Die bleibt vollständig bei den Eltern. Es ist dasselbe Schema wie bei einem Geburtstag oder einer Hochzeit, angepasst an überschaubarere Summen.

[PERSÖNLICHE ERFAHRUNG] In der Praxis erhalten viele Familien heute lieber etwas Nützliches statt eines Umschlags: einen Artikel für das Kinderzimmer, ein Markenkleidungsstück oder ein Zubehörteil für das Baby. Eine Taufliste im Voraus mit schon ausgewählten Artikeln zu teilen vermeidet Missverständnisse und doppelte Geschenke, ohne dass jemand direkt fragen muss, was gebraucht wird.

Häufige Fragen

Wer bezahlt die Taufe, die Eltern oder die Taufpaten?

In der Regel zahlen die Eltern Zeremonie (Spende in der Kirche oder kleine Gemeindegebühr) und Fest. Die Taufpaten haben keine finanzielle Pflicht gegenüber dem Anlass: Ihr traditioneller Beitrag ist das Geschenk für das Kind.

Wie viel gibt man in der Kirche als Spende für die Taufe?

Es gibt keinen festen Tarif: Es ist eine freie Spende, meist zwischen 30 und 70 Euro, im Schnitt rund 50 Euro (Corriere Adriatico, 2024). Die Zeremonie selbst bleibt kostenlos.

Wie viel sollen Taufpaten zur Taufe schenken?

Das traditionelle Geschenk von Taufpate oder Taufpatin liegt meist zwischen 150 und 300 Euro, oft in Form von Schmuck, Sparbuch oder einem symbolischen Gegenstand (Money.it, 2024).

Wie viel schenkt man, wenn man zu einer Taufe eingeladen ist?

Für einen Gast bewegt sich der Umschlag oder das Geschenk meist zwischen 50 und 100 Euro, ohne zusätzliche Ausgaben für die Zeremonie, die bei den Eltern bleibt.

Quellen

  • Corriere Adriatico, „Geld in der Kirche: Wie viel gibt man für Hochzeit, Taufe, Kommunion, Beerdigung? Die richtige Summe heute“ — corriereadriatico.it (abgerufen am 20. Juli 2026).
  • Money.it, „Wie viel Geld gibt man für ein Taufgeschenk aus“ — money.it (abgerufen am 20. Juli 2026).

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