Baby-Wunschliste erstellen: der komplette Ratgeber
Alles, was du für eine Baby-Wunschliste brauchst, die wirklich funktioniert: was drauf gehört und was nicht, wann du sie erstellst und teilst, wie ein Gemeinschaftsgeschenk zustande kommt und wie du den Link so verschickst, dass niemand nachfragen muss. Unten stehen unsere Ratgeber im Detail – mit BabyWish erstellst du deine Wunschliste in zwei Minuten und teilst sie per Link, kostenlos.
Eine Baby-Wunschliste ist die Liste der Geschenke, die sich werdende Eltern zur Geburt wünschen. Umgangssprachlich sagen viele auch Baby-Wunschzettel – genau genommen ist der Wunschzettel aber der handgeschriebene Zettel für Weihnachten oder den Geburtstag, während die Wunschliste online steht und sich teilen lässt. Amazon nennt sein Angebot Baby-Wunschliste, rund um Kliniken und in Österreich und der Schweiz hört man auch Babyliste oder Geburtsliste. Du erstellst sie in wenigen Minuten, teilst sie über einen Link, und Familie und Freunde reservieren die Geschenke, um Doppelgeschenke zu vermeiden. Bei BabyWish ist das kostenlos und in 8 Sprachen.
So erstellst du deine Baby-Wunschliste Schritt für Schritt
Mit BabyWish dauert es wenige Minuten, vom Erstellen bis zum Teilen. So geht’s:
1Erstelle dein kostenloses Konto. Registriere dich mit Name, E-Mail und Passwort oder mit Google. Das Erstellen und Verwalten der Wunschliste ist kostenlos und erfordert keine Kreditkarte.
2Trage die Geschenke ein, die ihr euch wünscht. Füge einen Produktlink ein: BabyWish versucht, Name, Preis und Bild zu übernehmen. Prüfe das Ergebnis und ergänze fehlende Angaben. Du kannst Artikel auch manuell oder mit der Browser-Erweiterung hinzufügen.
3Aktiviere das Gemeinschaftsgeschenk. Markiere die großen Wünsche als Gemeinschaftsgeschenk und setz einen Zielbetrag. Mehrere Gäste sagen je einen Betrag zu, der Balken zeigt den Stand. Übergeben wird das Geld direkt unter euch – BabyWish nimmt keines entgegen.
4Teile den privaten Link. Verschicke den Link per WhatsApp, per E-Mail oder mit den Einladungen zur Babyparty. Nur wer den Link hat, sieht die Wunschliste: Suchmaschinen indexieren sie nicht.
5Behalte Reservierungen im Blick. Sobald jemand reserviert, bekommst du eine E-Mail und siehst den Namen im Dashboard. Die verfügbare Menge geht automatisch herunter, damit der nächste Gast etwas anderes wählt.
Die Baby-Wunschliste füllen, ohne Links zu kopieren
Dreißig Artikel von Hand einzutragen ist der mühsame Teil. Am Handy genügt die Teilen-Taste des Shops: Der Artikel landet mit Name, Preis und Foto in der Wunschliste. Am Rechner macht die Chrome-Erweiterung dasselbe mit einem Klick – und sie funktioniert auch in Shops, in denen das Einfügen eines Links nicht reicht.
Füge deine Wunschgeschenke hinzu und teile einen einzigen Link. Gäste reservieren mit Namen und E-Mail-Adresse, ohne ein Konto anzulegen.
Windeln
dm
Babyschlafsack
Etsy
Kinderwagen
Amazon
Geschenke und Shops dienen als Beispiele, nicht als Produktempfehlungen oder Hinweise auf Partnerschaften.
Familie im Ausland?
Teile dieselbe Wunschliste und lass Gäste aus acht Sprachen für die Benutzeroberfläche wählen. Wähle für jedes Geschenk einen Shop, der an die beschenkte Person liefert, und prüfe Versand-, Rückgabe- und Zahlungsbedingungen.
Die Wunschliste zeigt Beträge in der von dir gewählten Währung an; sie rechnet keine Währungen um und organisiert keinen internationalen Versand. Einkäufe und Geldüberweisungen erfolgen außerhalb von BabyWish.
Was auf der Baby-Wunschliste kostet: die Preisspannen
Ein Vermögen braucht es nicht: Fast alles, was in den ersten Monaten gebraucht wird, verteilt sich auf wenige Bereiche. Hier eine grobe Orientierung in Euro, von der Basis- bis zur Komplettausstattung. Die Preise schwanken je nach Marke stark – nimm sie als Startpunkt und rechne mit dem Budgetrechner genauer. Wer in der Schweiz plant, sollte die Beträge umrechnen; und ein großer Teil davon lässt sich gebraucht oder geliehen deutlich günstiger lösen.
Kategorie
Basis
Komplett
Unterwegs (Babyschale mit Isofix, Kinderwagen)
150–300 €
400–900 €
Schlafen (Beistellbett oder Babybett, Matratze, Schlafsack)
Pflege und Gesundheit (Babywanne, Fieberthermometer, Pflegeset)
40–90 €
90–200 €
Erstlingskleidung (Bodys, Strampler, Mullwindeln)
60–130 €
150–300 €
Gerade die großen Posten eignen sich perfekt fürs Gemeinschaftsgeschenk: Statt sie allein zu kaufen, lässt du mehrere Gäste gemeinsam auf denselben Wunsch einzahlen. Und was ihr nur wenige Monate braucht – Babyschale, Beistellbett, Babywanne – findet sich oft gebraucht im Bekanntenkreis oder auf Kleinanzeigen-Portalen.
Wann du was vorbereitest – Monat für Monat
Wer früh anfängt, spart sich Hektik. Ein einfacher Fahrplan, den du an deine Schwangerschaft anpassen kannst.
Zweites TrimesterInformieren und einen ersten Entwurf anlegen. Jetzt ist Zeit, Kinderwagen, Babyschale und Schlaflösungen in Ruhe zu vergleichen und im Bekanntenkreis zu fragen, was ihr gebraucht übernehmen könnt.
Ende des zweiten / Anfang des dritten TrimestersWunschliste erstellen und zuerst die großen Posten eintragen (Babyschale, Kinderwagen, Beistellbett): Sie haben die längsten Lieferzeiten und eignen sich am besten fürs Gemeinschaftsgeschenk.
Drittes TrimesterWunschliste mit Erstausstattung, Wickelbedarf und Pflege vervollständigen und mit den engsten Verwandten teilen. Jetzt gehört auch die Kliniktasche gepackt – und die Anträge (Mutterschutz beim Arbeitgeber, Elterngeld, Kindergeld) sollten vorbereitet sein.
Babyparty oder nach der GeburtDen Link im größeren Kreis teilen: Freunde und Familie reservieren, was noch fehlt – ohne Doppelte und ohne Zeitdruck. Für die Taufe legst du später besser eine eigene Liste an.
Was auf die Baby-Wunschliste gehört
Von der Erstausstattung bis zu den großen Anschaffungen, von den Helfern im Haushalt bis zu den Dingen, die unverzichtbar aussehen und es nicht sind: So wählst du Einträge aus, die wirklich benutzt werden – und gibst Größe und Menge gleich mit an, damit niemand nachfragen muss.
Zu früh oder zu spät? Es gibt einen guten Zeitpunkt: früh genug für Lieferzeiten und für ein Gemeinschaftsgeschenk, das zusammenkommen muss – und rechtzeitig vor der Babyparty, die in Deutschland meist wenige Wochen vor der Geburt gefeiert wird.
Kinderwagen, Kinderzimmer, Babyschale: Die großen Anschaffungen lassen sich auf mehrere Gäste aufteilen. So funktioniert das Gemeinschaftsgeschenk (auch Gruppengeschenk genannt) und so organisierst du es ohne Sammelliste im Chat.
Du hast schon fast alles, erwartest gleich zwei – oder willst bewusst gebraucht kaufen? Dann sieht die Wunschliste anders aus: kürzer und gezielter beim zweiten Kind, doppelt und gut durchdacht bei Zwillingen.
Wie du die Baby-Wunschliste in der Familie ankündigst
Eine Wunschliste vorzuschlagen, ohne fordernd zu wirken, geht gut: Wie du sie taktvoll erklärst – auch Großeltern, die lieber einen Umschlag geben – und fertige Nachrichten für die WhatsApp-Familiengruppe.
Die typischen Fehler beim ersten Wunschzettel – und wie eine nachhaltige Wunschliste aussieht, die Umwelt und Geldbeutel schont: gebraucht statt neu, leihen statt kaufen, Nachschub statt Deko.
Was wirklich gebraucht wird – Kategorie für Kategorie
Bevor etwas auf den Wunschzettel wandert, lohnt der Blick darauf, was im Alltag tatsächlich benutzt wird: Schlafen, Füttern, Wickeln, Hautpflege und die ersten kleinen Wehwehchen. Diese Ratgeber sagen dir pro Bereich, was sich lohnt – und was du getrost weglassen kannst.
Zu wissen, was du weglässt, spart Platz, Geld und Geschenke, die ungenutzt bleiben. Die häufigsten Fehler bei der ersten Wunschliste:
Zu viel in Größe 50/56. Neugeborene wachsen schnell und überspringen die erste Größe oft ganz. Besser wenige Bodys in 56 und ein paar Teile mehr in 62/68 – deutsche Babygrößen sind Zentimeterangaben, kein Alter.
Schuhe für Neugeborene. Hübsch, aber nutzlos, solange das Baby nicht läuft. Söckchen und weiche Krabbelschuhe halten wirklich warm.
Gadgets für wenige Wochen. Sitzverkleinerer, Spezialkissen und sehr enge Nischenprodukte landen oft neu im Schrank. Nur eintragen, wenn du wirklich überzeugt bist – oder gebraucht suchen.
Doppelte von dem, was schon da ist. Beim zweiten Kind oder wenn du Sachen übernommen hast: Streiche von der Wunschliste, was du schon besitzt. Genau dafür ist die Liste da.
Zu stark an Jahreszeit oder Größe gebundene Sachen. Dicke Overalls für ein Sommerbaby oder genaue Schuh- und Mützengrößen: besser weglassen oder Jahreszeit und Größe klar dazuschreiben.
Im Zweifel trag den Wunsch als Gemeinschaftsgeschenk ein oder halte ihn offen: Die Gäste wählen das Modell, und bei dir stapelt sich nichts, was ihr nicht nutzt.
Amazon Baby-Wunschliste oder universelle Wunschliste?
Die Amazon-Liste ist bequem, solange alles aus einem Katalog kommt: Prime-Mitglieder bekommen nach Amazons Bedingungen einen Rabatt auf berechtigte Artikel und ein Willkommensgeschenk. Sobald aber der Kinderwagen vom Fachhändler kommt und der Schlafsack aus einem kleinen Shop, wird daraus keine Liste mehr. Beide parallel zu führen geht – nur weiß keine von der anderen, du pflegst dann zwei.
Die Liste der Geschenke, die sich werdende Eltern zur Geburt wünschen. Mit einer Online-Wunschliste wie BabyWish erstellst du sie in wenigen Minuten, teilst sie über einen Link, und Familie und Freunde reservieren daraus – ohne dass etwas doppelt kommt.
Wunschliste, Wunschzettel, Babyliste oder Geburtsliste – was ist der Unterschied?
Sprachlich schon einer. „Wunschliste“ ist die Liste, die online steht, geteilt und reserviert wird – so nennt auch Amazon sein Angebot („Baby-Wunschliste“). „Wunschzettel“ meinen im Alltag viele genauso, das Wort gehört aber eigentlich zum handgeschriebenen Zettel für Weihnachten oder den Geburtstag – wer danach sucht, will oft Geschenkideen oder eine Vorlage zum Ausdrucken, nicht eine Liste zur Geburt. „Babyliste“ ist stark mit Amazon verknüpft, „Geburtsliste“ hört man rund um Kliniken und in Österreich und der Schweiz. Praktisch entscheidend ist ohnehin nicht das Wort, sondern was die Liste kann: an einen Katalog gebunden oder offen für Geschenke aus jedem Shop, mit oder ohne Gemeinschaftsgeschenk.
Wann erstellt man die Baby-Wunschliste?
Eine feste Regel gibt es nicht. In der Praxis erstellen die meisten sie im dritten Trimester und teilen sie zur Babyparty – die in Deutschland üblicherweise wenige Wochen vor der Geburt gefeiert wird – oder direkt nach der Geburt. Wichtig ist nur, den Gästen genug Zeit zu lassen, besonders wenn ein Gemeinschaftsgeschenk zusammenkommen soll.
Ist die Baby-Wunschliste von BabyWish kostenlos?
Ja, vollständig – Erstellen, Teilen und Verwalten kosten nichts, es gibt keine Freischaltgebühr und kein Abo. Finanziert wird der Dienst über Affiliate-Links: Kauft jemand darüber ein, beteiligt uns der Shop, ohne Aufpreis für die schenkende Person.
Wie teile ich die Baby-Wunschliste mit Familie und Freunden?
Du kopierst den Link im Dashboard und schickst ihn, wohin du willst: in die WhatsApp-Familiengruppe, per E-Mail ins Büro, als QR-Code auf die Einladung zur Babyparty. Deine Gäste brauchen weder Konto noch App – sie öffnen den Link und reservieren mit Name und E-Mail.
Wie funktioniert das Gemeinschaftsgeschenk?
Ein Kinderwagen für 600 € ist für eine Tante viel und für sechs Gäste wenig – genau dafür ist es da. Jeder sagt zu, was er geben möchte, alle sehen den Stand, und niemand muss im Chat Beträge zusammensuchen. Bezahlt wird außerhalb der Liste, direkt unter euch.
Kann ich die Wunschliste auch fürs zweite Kind erstellen?
Natürlich. Auch wenn schon viel da ist, hilft eine kurze, gezielte Wunschliste: Verbrauchsartikel wie Windeln und Mullwindeln, Kleidung in der nächsten Größe und die Dinge, die vom ersten Kind ersetzt werden müssen – Matratze, Trinkflaschen, Schnuller.
Und wenn Verwandte lieber Geld schenken?
Das ist völlig in Ordnung und in Deutschland verbreitet. Die Wunschliste steht dem nicht entgegen: Wer Geld geben will, beteiligt sich am besten am Gemeinschaftsgeschenk für eine große Anschaffung – dann weiß er, wofür der Betrag ist, und du musst den Umschlag nicht kommentieren.
Kann ich gebrauchte Sachen auf die Wunschliste setzen?
Ja. Du kannst Einträge auch ohne Shop-Link von Hand anlegen und dazuschreiben, dass gebraucht ausdrücklich willkommen ist – bei Babyschale, Beistellbett, Babywanne und Tragehilfe ist das die vernünftigste Variante, weil sie nur wenige Monate gebraucht werden. Nur bei Babyschalen gilt: nichts aus unbekannter Hand, die Unfallgeschichte muss klar sein.