Was kostet ein Baby im ersten Jahr? Die Zahlen 2026

Für ein Kind unter sechs Jahren geben Familien in Deutschland im Schnitt 679 Euro im Monat aus — rund 8.148 Euro in zwölf Monaten. Das ist die einzige amtliche Zahl zu dieser Frage, sie stammt vom Statistischen Bundesamt und beruht auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018. Gemeint sind laufende Konsumausgaben. Die Erstausstattung kommt im ersten Jahr obendrauf, und sie fällt fast komplett vor der Geburt an: Allein beim Kinderwagen reichten die Preise im Test der Stiftung Warentest von 325 bis 1.900 Euro. Hier steht, wofür das Geld draufgeht, was in der Zahl nicht steckt, was über Kindergeld und Elterngeld zurückkommt — und an welchen drei Stellen sich wirklich etwas bewegen lässt. Jede Zahl mit Quelle und Datum.
Wie diese Zahlen zustande kommen
Erst die Methode, dann die Zahlen — nur so lässt sich einschätzen, ob eine Summe für die eigene Situation überhaupt etwas aussagt. Wir haben keine Preise erhoben und keine Nutzerdaten ausgewertet, sondern die belastbarsten öffentlichen Quellen in Deutschland genommen, an der Quelle geprüft und so sortiert, dass erkennbar ist, was drinsteckt.
- Die laufenden Kosten. Statistisches Bundesamt, „Konsumausgaben von Familien für Kinder“, berechnet auf Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018, erschienen am 21. Juni 2021. Es ist die letzte Ausgabe dieser Reihe: Für die Stichprobe 2023 hat das Amt die Auswertung nach Kindern nicht fortgeführt. Die 679 Euro sind damit im September 2026 weiterhin die aktuellste amtliche Zahl — aber sie beruhen auf Preisen von 2018.
- Warum die Zahl eher zu niedrig als zu hoch ist. Seit 2018 sind die Verbraucherpreise deutlich gestiegen. Lies die 679 Euro als verlässliche Größenordnung und als Untergrenze, nicht als heutige Preisliste.
- Was ein „Anteil für das Kind“ ist. Die Statistik zieht keinen Kassenbon pro Kind. Sie rechnet dem Kind einen Anteil an den Ausgaben des Haushalts zu — bei Wohnen, Ernährung und Verkehr über ein Umlageverfahren, bei allem anderen über personenbezogene Zuordnung. Das ist eine saubere, aber eben eine berechnete Größe.
- Ein Durchschnitt über sechs Jahrgänge. Die 679 Euro gelten für Kinder von null bis sechs Jahren. Dass sich Ausgaben im ersten Jahr ballen — Erstausstattung vor der Geburt, Windeln und Nahrung danach —, wird darin geglättet. Deshalb behandeln wir die Einmalanschaffungen weiter unten getrennt.
- Die Preise der Ausstattung. Für Kinderwagen, Kindersitze, Reisebetten und Matratzen nennen wir die Preisspannen der Modelle, die Stiftung Warentest und der ADAC tatsächlich geprüft haben, jeweils mit Testdatum. Das ist kein Marktdurchschnitt, sondern die Spanne eines konkreten Testfelds — dafür nachprüfbar.
Wofür das Geld laufend draufgeht
Die erste Überraschung: Die Ausstattung, um die sich vor der Geburt fast alles dreht, ist der kleinste große Posten. Was ein Kind kostet, entscheidet sich bei dem, was jeden Monat wiederkommt.
| Ausgabenbereich | Anteil | Was beim Baby dahintersteckt |
|---|---|---|
| Wohnen, Energie, Instandhaltung | 21,5 % | Der Anteil des Kindes an Miete, Nebenkosten und Heizung — der größte Einzelposten überhaupt |
| Nahrungsmittel und Getränke | 16,7 % | Im ersten Jahr Säuglingsnahrung und später Beikost; beim Baby liegt dieser Anteil höher als im Schnitt |
| Freizeit, Unterhaltung, Kultur | 15,2 % | Beim Baby vor allem Spielzeug und Kurse; steigt mit dem Alter deutlich an |
| Bildungswesen | 8,5 % | Enthält Betreuungsgebühren; im ersten Lebensjahr bei den meisten Familien noch nahe null |
| Bekleidung und Schuhe | 8,3 % | Im ersten Jahr wird mehrfach komplett umgezogen — Größe 50 hält oft nur Wochen |
| Verkehr | 7,2 % | Anteil an Auto, Sprit und Tickets, nicht der Kindersitz |
| Beherbergung und Gaststätten | 5,5 % | Urlaub und Essen außer Haus |
| Gesundheitspflege | 5,1 % | Zuzahlungen und alles, was die Krankenkasse nicht übernimmt |
| Innenausstattung, Haushaltsgeräte | 4,9 % | Hier steckt ein Teil der Möbel und der Ausstattung — der kleinste der großen Blöcke |
| Post und Telekommunikation | 3,6 % | Beim Baby praktisch nicht vorhanden |
| Andere Waren und Dienstleistungen | 3,6 % | Hier landen Windeln, Feuchttücher und Körperpflege — beim Baby der Posten, der Monat für Monat spürbar ist |
Zwei Dinge sind daran wichtig. Erstens: Wohnen ist der größte Posten, nicht der Kinderwagen. Wer über die Kosten eines Kindes nachdenkt, denkt an Anschaffungen — die Statistik zeigt Miete und Essen. Zweitens: Die Aufteilung gilt für alle Kinder bis 18. Beim Baby verschieben sich Ernährung, Bekleidung und Windeln nach oben, Freizeit und Bildung nach unten. Wie stark, hängt an Entscheidungen, die niemandem zur Last gelegt werden sollten: Wer stillt, sieht die Position Säuglingsnahrung kaum; wer mit der Flasche füttert — aus Überzeugung, aus Notwendigkeit oder weil es eben so gekommen ist — sieht sie voll. Das ist keine Frage von richtig oder falsch, nur eine Zeile im Budget, die man vorher kennen sollte. Dasselbe gilt für Windeln: Was Wegwerf- und Stoffwindeln unterscheidet, steht in Windeln richtig auswählen.
Die großen Einmalanschaffungen: was sie in Deutschland kosten
Diese Posten tauchen im Monatsdurchschnitt kaum auf, treffen aber alle auf einmal und meist vor der Geburt. Statt Schätzwerte zu nennen, zeigen wir die Preisspannen der Modelle, die Stiftung Warentest und der ADAC tatsächlich geprüft haben.
| Anschaffung | Preisspanne im Test | Quelle und Datum |
|---|---|---|
| Kinderwagen (52 Modelle) | 325 – 1.900 € | Stiftung Warentest, Kinderwagen im Test, 28. Juli 2026 |
| Babyschale und Kindersitz (26 Sitze) | unter 70 – über 500 € | ADAC Kindersitztest, 26. Mai 2026 |
| Reisebett (13 Modelle, mit Matratze und Tasche) | 50 – 299 € | Stiftung Warentest, Reisebetten im Test, 22. Oktober 2025 |
| Kindermatratze (37 Modelle, 70 × 140 cm) | 50 – 240 € | Stiftung Warentest, Kindermatratzen im Test, 26. September 2024 |
| Babybett, Beistellbett, Wickelkommode | keine belastbare Testspanne verfügbar | Für diese Möbel liegt kein aktueller Test mit veröffentlichter Preisspanne vor; wir nennen deshalb bewusst keine Zahl |
Die Spanne beim Kinderwagen ist der eigentliche Befund: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten geprüften Modell liegt fast das Sechsfache. Dass der Preis dabei nicht für Qualität bürgt, sagt der Test selbst — in der Prüfung 2026 fielen vier Wagen wegen Schadstoffen mit mangelhaft durch, und 2025 kam kein einziges Modell über befriedigend hinaus. Beim Kindersitz ist es ähnlich: Auch 2026 gab es unter 26 geprüften Sitzen nur sechs Mal gut. Wer sich für einen Kombi-Kinderwagen, einen Buggy oder eine Babywanne entscheiden muss, findet die Unterschiede in Kinderwagen: Kombi, 3-in-1 oder Buggy, und die Auswahlkriterien für den Sitz in Kindersitz sicher auswählen. Was außerdem an Erstausstattung wirklich gebraucht wird — und was getrost weggelassen werden kann —, steht in der Checkliste zur Babyerstausstattung und in was man für ein Baby nicht kaufen muss.
Was in den 679 Euro nicht steckt
Vier Dinge fehlen in der Statistik, und für viele Familien ist eines davon der größte Betrag überhaupt. Genau deshalb wirkt jede veröffentlichte Zahl niedriger als das, was auf dem Konto passiert.
- Entgangenes Einkommen. Basiselterngeld ersetzt rund 65 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens, gedeckelt bei 1.800 Euro im Monat. Die Lücke dazwischen taucht in keiner Ausgabenstatistik auf, weil sie keine Ausgabe ist — für die Haushaltskasse ist sie trotzdem real.
- Eine größere Wohnung. Die Statistik rechnet dem Kind einen Anteil an der bestehenden Miete zu. Ein Umzug oder ein Zimmer mehr steckt darin nicht.
- Kita-Gebühren in voller Höhe. Im ersten Lebensjahr fallen sie bei den meisten Familien noch gar nicht an, weil Elternzeit und Elterngeld die ersten zwölf bis 14 Monate abdecken. Danach setzen Länder und Kommunen die Beiträge fest, meist gestaffelt nach Einkommen und Betreuungsumfang — von beitragsfrei bis zu einem dreistelligen Betrag im Monat. Eine bundesweite Durchschnittszahl wäre hier irreführend.
- Die Feiern. Babyparty, Taufe, erster Geburtstag: freiwillig, aber real. Was eine Babyparty in Deutschland kostet, steht in Babyparty organisieren, die Kosten einer Taufe in Taufe: Kosten und Budget.
Was zurückkommt: Kindergeld, Elterngeld und die anderen Leistungen
Die Ausgabenseite ist nur die halbe Rechnung. Im ersten Jahr laufen in Deutschland mehrere Leistungen zusammen, und sie funktionieren sehr unterschiedlich: Kindergeld bekommt jede Familie, Elterngeld ersetzt weggefallenes Einkommen, der Kinderzuschlag hängt am Einkommen.
| Leistung | Höhe | Bedingung |
|---|---|---|
| Kindergeld | 259 € pro Monat seit Januar 2026 (vorher 255 €), also 3.108 € in zwölf Monaten | Für jedes Kind, unabhängig vom Einkommen und von der Zahl der Kinder. Antrag bei der Familienkasse |
| Basiselterngeld | 300 – 1.800 € pro Monat, rund 65 % des Netto-Einkommens vor der Geburt | 14 Monate für beide Eltern zusammen, mindestens zwei Monate pro Elternteil; Alleinerziehende bekommen alle 14 Monate. Ersetzt Einkommen, kommt nicht obendrauf |
| ElterngeldPlus | 150 – 900 € pro Monat, dafür doppelt so lange | Für alle, die während des Bezugs in Teilzeit arbeiten — erlaubt sind bis zu 32 Stunden pro Woche |
| Mutterschaftsgeld | höchstens 13 € pro Kalendertag von der Krankenkasse; die Differenz zum Netto zahlt der Arbeitgeber | Für die Schutzfristen sechs Wochen vor und in der Regel acht Wochen nach der Geburt |
| Kinderzuschlag | bis zu 297 € pro Kind und Monat (seit 1. Januar 2025) | Mindesteinkommen 900 € (Paare) beziehungsweise 600 € (Alleinerziehende); die Höhe hängt von Einkommen, Wohnkosten und Kinderzahl ab |
Eine Rechnung, bei der man sich leicht verschätzt: Kindergeld und Elterngeld sind nicht dasselbe. Die 3.108 Euro Kindergeld sind zusätzliches Geld, sie decken gut ein Drittel der 8.148 Euro laufenden Kosten. Das Elterngeld dagegen ersetzt nur einen Teil dessen, was vorher verdient wurde — es füllt eine Lücke, es schafft keinen Spielraum. Und der Kinderzuschlag bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung zum Einkommen. Es lohnt sich, mit den eigenen Zahlen zu rechnen statt mit dem Maximum aller Zeilen.
Woran sich wirklich etwas ändern lässt
Es geht nicht ums Verzichten, sondern darum, wo das Geld hinfällt. Drei Hebel bewegen die Summe spürbar, und keiner davon verlangt, beim Baby zu sparen.
- Gebraucht kaufen, leihen, weitergeben. Wippe, Tragehilfe, Reisebett und Kleidung in den kleinsten Größen werden oft nur wenige Wochen gebraucht. Eine Ausnahme nennt der ADAC ausdrücklich: einen Kindersitz, der in einen Unfall verwickelt war, auf keinen Fall verwenden — Haarrisse sieht man nicht. Der ADAC weist außerdem darauf hin, dass Hersteller eine maximale Nutzungsdauer angeben und die Belastungszyklen bei täglicher Nutzung nach sechs bis zehn Jahren erreicht sind.
- Vor dem Kauf nachsehen, was getestet wurde. Bei einer Preisspanne von 325 bis 1.900 Euro für Kinderwagen entscheidet die Modellwahl mehr über die Summe als der Shop, in dem gekauft wird. Und weil Preis und Testergebnis wenig miteinander zu tun haben, ist der Blick in den Test die günstigste Minute des ganzen Prozesses.
- Klären, wer zahlt. Ausstattung und Kleidung sind genau die Posten, die nicht aus dem Familienbudget kommen müssen — es sind die Dinge, die Freunde und Verwandte ohnehin schenken wollen. Eine Baby-Wunschliste lenkt diese Geschenke auf das, was tatsächlich fehlt, statt auf den dritten Wickelrucksack.
Beim teuersten Stück auf der Liste geht auch das dritte noch weiter: Ein Kinderwagen für 700 Euro ist für einen einzelnen Gast zu viel, für acht Gäste zusammen nicht. Wie das praktisch abläuft — und warum bei BabyWish kein Geld über die Plattform fließt — steht im Ratgeber zum Gemeinschaftsgeschenk.
Für die eigene Rechnung mit den eigenen Entscheidungen gibt es den Budgetrechner fürs Baby. Und wer noch überlegt, wo die Liste entstehen soll, findet den Vergleich in der Übersicht der kostenlosen Babylisten.
Zum Schluss eine Einordnung, weil solche Zahlen einschüchtern können: Sie sind ein Planungswerkzeug, keine Eintrittsvoraussetzung. Kaum jemand kauft alles neu, kaum jemand kauft alles auf einmal, und ein guter Teil kommt geschenkt oder aus zweiter Hand. Zu wissen, wohin das Geld geht, hilft beim Entscheiden — es ist kein Maßstab, an dem man sich messen lassen müsste.
Häufige Fragen
Was kostet ein Baby im ersten Lebensjahr in Deutschland?
Die einzige amtliche Zahl stammt vom Statistischen Bundesamt: Für ein Kind unter sechs Jahren geben Familien im Schnitt 679 Euro im Monat aus, also rund 8.148 Euro in zwölf Monaten (Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018, veröffentlicht am 29. Juni 2021). Das sind laufende Konsumausgaben. Die Erstausstattung — Kinderwagen, Babyschale, Bett — kommt im ersten Jahr obendrauf und fällt fast komplett vor der Geburt an.
Was steckt in dieser Zahl nicht drin?
Entgangenes Einkommen, Wohnkosten über den zugerechneten Anteil hinaus, Kita-Gebühren in voller Höhe und die Feiern rund um die Geburt. Und weil die 679 Euro ein Durchschnitt über alle Kinder von null bis sechs Jahren sind, bilden sie nicht ab, dass sich die Ausgaben in den ersten Monaten ballen.
Was kosten Kinderwagen und Babyschale in Deutschland?
Im Kinderwagentest der Stiftung Warentest vom 28. Juli 2026 reichten die Preise der 52 geprüften Modelle von 325 bis 1.900 Euro. Im ADAC Kindersitztest vom 26. Mai 2026 lag die Preisspanne der 26 geprüften Sitze bei unter 70 bis über 500 Euro. Teuer heißt dabei nicht automatisch gut: In beiden Tests fielen auch hochpreisige Modelle durch.
Welche Ausgabe fällt bei einem Kind am stärksten ins Gewicht?
Nicht die Ausstattung. Vom Geld, das für ein Kind ausgegeben wird, entfallen laut Statistischem Bundesamt 21,5 Prozent auf Wohnen, 16,7 Prozent auf Ernährung und 15,2 Prozent auf Freizeit; Innenausstattung und Haushaltsgeräte machen 4,9 Prozent aus. Was regelmäßig wiederkehrt, wiegt schwerer als das, was einmal gekauft wird.
Welche Leistungen gibt es im ersten Jahr in Deutschland?
Kindergeld: seit Januar 2026 259 Euro pro Kind und Monat, also 3.108 Euro in zwölf Monaten. Elterngeld: 300 bis 1.800 Euro im Monat (ElterngeldPlus 150 bis 900 Euro), 14 Monate für beide Eltern zusammen. Mutterschaftsgeld: höchstens 13 Euro pro Kalendertag von der Krankenkasse plus Arbeitgeberzuschuss. Kinderzuschlag: bis zu 297 Euro pro Kind und Monat für Familien mit kleinem Einkommen.
Wo lässt sich am meisten sparen?
Bei dem, was nur wenige Monate gebraucht wird: Wippe, Tragehilfe, Reisebett und Kleidung in den kleinsten Größen lassen sich gebraucht kaufen, leihen oder weitergeben. Eine Ausnahme nennt der ADAC ausdrücklich: einen Kindersitz, der in einen Unfall verwickelt war, auf keinen Fall verwenden. Und die dritte Stellschraube ist nicht der Preis, sondern wer zahlt — Erstausstattung und Kleidung sind genau die Posten, die über eine Baby-Wunschliste als Geschenk laufen können.
Quellen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden direkt bei der Stelle geprüft, die sie veröffentlicht hat. Letzte Prüfung: 9. September 2026.
- Statistisches Bundesamt, „763 Euro im Monat geben Paare mit einem Kind für den Nachwuchs aus“ (Zahl der Woche) — destatis.de. Veröffentlicht am 29. Juni 2021, Datenbasis Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018. Daraus: 679 € im Monat für ein Kind unter sechs Jahren, 763 € im Schnitt aller Kinder bei Paaren mit einem Kind.
- Statistisches Bundesamt, „Konsumausgaben von Familien für Kinder — Berechnungen auf der Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018“, erschienen am 21. Juni 2021 (letzte Ausgabe der Reihe) — destatis.de. Daraus: die Aufteilung der Konsumausgaben für ein Kind nach Ausgabenbereichen.
- Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex und Inflationsrate — destatis.de (abgerufen am 9. September 2026). Daraus: die Einordnung, dass die Preise seit 2018 gestiegen sind.
- Stiftung Warentest, „Kinderwagen im Test“ — test.de. Stand 28. Juli 2026, 52 Modelle, Preise von 325 bis 1.900 Euro.
- ADAC, „ADAC Kindersitztest 2026“ — adac.de. Veröffentlicht am 26. Mai 2026, 26 Sitze, Preisspanne unter 70 bis über 500 Euro.
- ADAC, „Gebrauchte Kindersitze kaufen: Wie alt dürfen sie sein?“ — adac.de. Stand 26. Mai 2026. Daraus: die Warnung vor Sitzen mit Unfallgeschichte und die Nutzungsdauer.
- Stiftung Warentest, „Reisebetten für Babys und Kinder im Test“ — test.de. Veröffentlicht am 22. Oktober 2025, 13 Modelle, 50 bis 299 Euro inklusive Matratze und Tasche.
- Stiftung Warentest, „Kindermatratzen im Test“ — test.de. Stand 26. September 2024, 37 Matratzen in 70 × 140 cm, 50 bis 240 Euro.
- Bundesagentur für Arbeit, „Kindergeld steigt 2026“ — arbeitsagentur.de. Veröffentlicht am 5. Januar 2026. Daraus: 259 Euro pro Kind und Monat ab Januar 2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, „Elterngeld“ — bmbfsfj.bund.de. Stand 10. Oktober 2025. Daraus: Basiselterngeld 300 bis 1.800 Euro, ElterngeldPlus 150 bis 900 Euro, 14 Monate, bis zu 32 Wochenstunden.
- § 24i SGB V (Mutterschaftsgeld, höchstens 13 Euro je Kalendertag) und § 20 MuSchG (Zuschuss des Arbeitgebers) — gesetze-im-internet.de (abgerufen am 9. September 2026).
- Familienportal des Bundes, „Kinderzuschlag“ — familienportal.de (abgerufen am 9. September 2026). Daraus: bis zu 297 Euro pro Kind und Monat seit 1. Januar 2025 und die Einkommensgrenzen.
Methodischer Hinweis: Die Jahressumme von 8.148 Euro ist unsere Hochrechnung der amtlichen Monatszahl auf zwölf Monate, ebenso die 3.108 Euro Kindergeld. Die Preisspannen stammen aus den genannten Tests und sind die Spanne des jeweiligen Testfelds, kein Marktdurchschnitt. Höhe und Bedingungen der Familienleistungen legt der Gesetzgeber fest und kann sie mit künftigen Anpassungen ändern.